Griechische Inseln

Griechische Inseln

Der große Reichtum der griechischen Kultur. Fast alle griechischen Inseln liegen im Ionischen Meer oder in der Ägäis. Mit insgesamt 3054 (Inseln, Inselchen, Eilande, Felseninseln, Felsen und Riffe) Inseln verwaltet Griechenland rund 82 Prozent aller Inseln des Mittelmeers. Die 10 größten griechischen Inseln sind: Kreta, Euböa, Lesbos, Rhodos, Chios, Kefalonia, Korfu, Samos, Limnos, Zakynthos. 1359 Kreuzfahrten | 1 Land | 35 Häfen | → übergeordnetes Reiseziel: Mittelmeer | Kreuzfahrtkalender

Eine Kreuzfahrt zu den griechischen Inseln beschert uns den Reichtum der griechischen Kultur und Landschaften von erhabener Schönheit. Über 3000 Inseln in ganz verschiedenen Regionen Griechenlands gehören dazu, wobei nur einige Hundert der Inseln besiedelt sind. Die Ionischen Inseln liegen vor Griechenlands Westküste im Ionischen Meer: Korfu, Ithaka, Paxi, Pehalonia, Zakynthos und Kythira am südlichen Peloponnes. Direkt vor Griechenlands Hauptstadt Athen liegen die Saronischen Inseln, während im Nordosten der Ägäis sieben Inseln mit so klangvollen Namen wie Samos, Lesbos oder Thasos locken. Die griechische Halbinsel Chalkidiki, die einer Hand mit drei Fingern gleicht, wird bei Kreuzfahrten über Thessaloniki angelaufen. Berühmt für die in die Steilhänge der Küsten gebauten weißen Dörfer und traumhaft schönen Sandstrände sind die Kykladen: Mykonos, Naxos und Santorin gehören zu den Höhepunkten einer Kreuzfahrt in der nördlichen Ägäis. Die Inseln des Dodekanes liegen schließlich in der südlichen Ägäis vor der türkischen Küste. Zu ihnen gehören u.a. Patmos, Kos, Rhodos und Nisyros. Die südlichste griechische Insel ist Kreta, berühmt für seine wunderschönen Strände, aber auch die vielen Museen und Ausgrabungsstätten.

Kreuzfahrtkalender für Griechische Inseln

Unser Kreuzfahrtkalender zeigt Ihnen, in welchen Monaten Kreuzfahrten auf den Griechische Inseln 2020, 2021, 2022 statt finden. Aktuell haben wir 1359 Kreuzfahrten und 13 Reedereien mit Griechische Inseln Kreuzfahrten. Die häufigsten Kreuzfahrten hat MSC Cruises im Angebot.

2020 2021 2022
Reederei / Monat 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11
MSC Cruises (592)
Norwegian Cruise Line (219)
Costa Kreuzfahrten (132)
AIDA Cruises (112)
Royal Caribbean International (88)
TUI Cruises (73)
Princess Cruises (46)
Celebrity Cruises (44)
Silversea Cruises (25)
Azamara Club Cruises (12)
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (8)
Phoenix Reisen (5)
Carnival Cruise Lines (3)
Kreuzfahrten im Monat hier finden keine Kreuzfahrten statt

Häfen auf den Griechische Inseln

Die Reisezielkarte zeigt 35 Häfen auf den Griechische Inseln. Durch Anklicken eines Hafen in der Hafenkarte gelangen Sie direkt in den jeweiligen Hafen. Momentan haben wir 1359 Kreuzfahrten auf den Griechische Inseln für Sie im Angebot.

Griechenland Heraklion - Zwischen Vergangenheit und Moderne

Fassaden aus Glas und Stahl stehen neben alt-ehrwürdigen Steinmauern, hippe luftige Cafés öffnen ihre Türen neben rustikalen Tavernen. In Heraklion können Besucher die neueste Mode erstehen, venezianische Architektur bewundern, tief in die Vergangenheit eintauchen oder einfach durch die Straßen schlendern und das lebhafte Treiben beobachten.
Sehenswert sind in der Stadt neben dem Hafenkastell die nach dem ersten kretischen Bischof benannte Tituskirche, die Venezianische Loggia, der Morosini-Brunnen und die Markuskirche: Alle diese Sehenswürdigkeiten liegen nur einige Schritte voneinander entfernt im Zentrum am El Greco Park. Unübersehbar ist auch die Agios Minas Kathedrale - im größten Gotteshaus der Insel finden etwa 8.000 Gläubige Platz. Die detailgetreuen Steinmetzarbeiten im griechisch-byzantinischen Stil unterstreichen den Reichtum der Kathedrale, der sich auch im Innern mit farbenfrohen, stilisierten Ikonen präsentiert.

➔ Zum Hafen Heraklion (Kreta)

Heraklion auf Kreta in den Ägäis (Griechenland) Heraklion auf Kreta in den Ägäis (Griechenland)

Griechenland Kerkyra - Hauptort Korfus

Zwei mächtige Wehranlagen - die Neue Festung im Westen und die Alte Festung im Osten - dominieren das Stadtbild von Kerkyra. Der auch Korfu-Stadt genannte Hauptort der Insel besticht durch seine pittoreske Altstadt, die seit 2007 einen Platz auf der Weltkulturerbe-Liste der UNESCO inne hat. Die architektonische Struktur erzählt noch heute von einer ereignisreichen Geschichte: Zum Teil renovierungsbedürftige Häuser in engen und verwinkelten Gassen sind Zeugen der einstigen venezianischen Herrschaft auf Korfu - zu dieser Zeit wurden auch die beiden Festungen errichtet. Französischen Einfluss zeigen die großen Arkadenhäuser im Empirestil des 19. Jh., während die Engländer Gebäude im Kolonialstil hinterlassen haben.

➔ Zum Hafen Kerkyra (Insel Korfu)

Kerkyra Festung auf Korfu Kerkyra Festung auf Korfu

Griechenland Piräus (Athen) - Stadt der Antike

Vor 5.000 Jahren besiedelten Jungsteinzeitler den Südhang der Akropolis, im 5. Jh. v.Chr. wurde der Parthenon, der heute als Ideal der griechischen Klassik gilt, errichtet. Hier liegen die europäischen Wurzeln der Demokratie und des Theaters. Und Athen ist eine junge Stadt: Erst 1833 endete die jahrhundertelange türkische Herrschaft und ein Jahr später ernannte König Otto I., der aus Bayern stammte, Athen zur Hauptstadt Griechenlands. Damals wohnten rund 8.000 Menschen in der attischen Kleinstadt, heute sind es im Großraum Athen vier Millionen. Die meisten Wohnhäuser in der Altstadt Plaká sind dementsprechend höchstens 150 Jahre alt. Fast die Hälfte aller Griechen lebt im Einzugsbereich der Metropole, hier schlägt das wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Herz der Republik.

➔ Zum Hafen Piräus (Athen)

Piräus (Hafen von Athen), Griechenland Piräus (Hafen von Athen), Griechenland

Die Ionischen Inseln

Das Landschaftsbild der ionischen Inseln, die sich rühmen, die Heimat von Odysseus zu sein, ist von uralten Olivenbäumen und Zypressen geprägt. Meist wird bei Kreuzfahrten Korfu angelaufen, die bekannteste der Ionischen Inseln. Nicht weit südlich der Inselhauptstadt Korfu-Stadt findet man das Achilleion, einen Palast im klassisch-griechischen Stil, benannt nach Achilleus, den sich die berühmte Kaiserin Sisi einst als Ferienresidenz errichten ließ und den später der deutsche Kaiser Wilhelm II. kaufte. Heute ist der von wunderschönen Gärten umgebene Palast ein Touristenmagnet. Für Sisi war Korfu „der einzige Ort, an dem ich ein Haus haben möchte“, doch die Insel hat tatsächlich viel mehr zu bieten als Erinnerungen an die berühmte Kaiserin: Besonders sehenswert ist die Altstadt von Korfu-Stadt, die sich aus einer Mixtur verschiedener europäischer Baustile herausgebildet hat, denn Korfu befand sich unter venezianischer, französischer und britischer Herrschaft. Eine ganz besondere Sehenswürdigkeit in der Nähe von Korfu-Stadt ist die winzige „Mäuseinsel“ Pontikonisi und die ihr vorgelagerte Vlacherna mit dem grandiosen Nonnenkloster. Man erreicht die beiden Inseln sogar zu Fuß von Korfu-Stadt aus oder lässt sich mit dem Bus hinbringen. Pontikonisi erinnert an das berühmte Gemälde „Die Toteninsel“ von Arnold Böklin, der Sage nach handelt sich bei der Insel um das von Poseidon versteinerte Schiff der Phäaken, das Odysseus nach Ithaka brachte.


Korfu

  • Besuchen Sie das Achilleion, die Sommerresidenz von Kaiserin Sisi
  • Bummeln Sie durch die Altstadt von Korfu-Stadt, die einen Architekturmix aus venezianischen, französischen und britischen Einflüssen bietet
  • Lassen Sie sich von Pontikonisi und Vlacherna bezaubern, zwei kleinen Inseln in der Nähe von Korfu-Stadt.


Peloponnes, die Saronischen Inseln und Athen

Die Halbinsel Peloponnes wird im Osten von der Ägäis und im Westen vom Ionischen Meer begrenzt. Katakolon an der Küste des Ionischen Meeres ist hier der Ausgangspunkt für Ausflüge in das historische Olympia, doch der Peloponnes gilt mit seinen sieben Landschaften aus gutem Grund als Inbegriff Griechenlands und der antiken Kultur. Die Küstenlandschaft Korinthia im Nordosten, das Bergland Arkadien im Zentralpeloponnes, die fruchtbare Ebene Lakónien, Messenien, Èlis, Archaía und Argolis - der Peloponnes ist landschaftlich höchst abwechselungsreich und zudem eine Schatzkammer der Antike: Korinth gehört zu den Höhepunkten einer Reise nach Griechenland. Die nach Patras und Kalamata drittgrößte Stadt des Peloponnes liegt nicht weit entfernt von Athen und wird von Touristen aus aller Welt besucht, um die Anlage des historischen Korinth zu besichtigen, das einst ein Verkehrsknotenpunkt zwischen Asien und Europa war. Ein ganz besonderer Ort auf der Peloponnes ist Argolis, der Daumen der „peloponnesischen Hand“. Von Kreuzfahrtschiffen wird Hydra, eine der Saronischen Inseln vor Argolis angelaufen und Náfplion, ein kleines Städtchen, das am Fuß eines Felsvorsprungs siedelt, der in den Argolischen Golf hineinragt. Von dort aus können Sie bei Ihrer Kreuzfahrt Ausflüge zu den vielen antiken Sehenswürdigkeiten auf Argolís unternehmen. Besuchen Sie das antike Àrgos im Norden, die mykenische Burg Tíryns oder Epidauros, das mit seinem 2300 Jahre alten Theater, in dem bis zu 14.000 Zuschauer Platz fanden, eine Kultstätte der Antike war.

Athen, die Hauptstadt Griechenlands, liegt in der von Bergen umrahmten Küstenebene des Saronischen Golfes. Man schätzt, dass die Region schon vor etwa 5000 Jahren besiedelt wurde, sie gilt als eine der ältesten Siedlungen Europas. Kreuzfahrtschiffe laufen den berühmten Hafen Piräus an. Die berühmteste Sehenswürdigkeit in Athen ist natürlich die Akropolis, doch sehr sehenswert sind auch der Tempel des Zeus, die Agora und das Dionysostheater, in dem die klassischen Tragödien der großen Dramatiker Aischylos, Sophokles und Europipides aufgeführt wurden. Wer sich keinem geführten Ausflug in Athen anschließen möchte, kann sich auch auf eigene Faust auf eine Besichtigungstour begeben: Einige der großen Sehenswürdigkeiten liegen zwischen den großen Plätzen Omónia und Sytágma im bekannten Altstadtviertel Pláka und sind bequem zu Fuß zu erreichen.


Höhepunkte

- Peloponnes, das antike Àrgos und Epidauros

- Olympia und Korinth

- Athen, die Akropolis und das Altstadtviertel Pláka, die Hadriansbibliothek, das Olympieion, die Römische Agora und das Dionysostheater


Griechische Halbinsel Chalkidiki und Nordost-ägäischen Inseln

Bei klarer Sicht kann man von Thessaloniki aus den auf der gegenüberliegenden Seite des Thermäischen Golfs liegenden Olymp sehen. Das Bergmassiv ist in der griechischen Mythologie Sitz der Götter. In Thessaloniki, das seit Urzeiten ein wichtiger Knotenpunkt der Reisewege in den Norden und Süden und Westen und Osten ist, geht es jedoch ziemlich weltlich zu. Die Hauptstadt Makedoniens ist eine quirlige Großstadt, die nicht nur zu Besichtigungen einlädt, sondern auch zum Shopping auf den herrlichen Märkten direkt im Stadtzentrum. Wahrzeichen der Stadt ist der Léfkos Pirgos, der Weiße Turm, von dem aus man einen grandiosen Blick auf Stadt und Meer hat. Das Bauwerk stammt noch aus der venezianischen Zeit Thessalonikis. Von der römischen Zeit zeugen der Galeriusbogen und nördlich davon die Rotonda, ein Ziegelsteinrundbau, der im 4. Jahrhundert erbaut wurde. In Thessaloniki gibt es zudem gleich mehrere byzantinische und frühchristliche Kirchen, die 1988 in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Besonders sehenswert ist die Agía Sofia mit ihrem Kuppelmosaik. Sehenswerte Moderne Kunst gibt es in Thessaloniki auch: Das Staatliche Museum für Zeitgenössischen Kunst zeigt u.a. eine der bedeutendsten Sammlungen der russischen Avantgarde. Thessaloniki wird unter Reisenden oft nur als Durchgangsstation zum Heiligen Berg Athos und seiner orthodoxen Mönchsrepublik gesehen, ist jedoch in ihrem Mix aus Altertum und Moderne eine sehr spannende Großstadt. Und wer doch lieber einen Ausflug macht, fährt nach Dion, eine antike Stadt am Fuß des Olymp. Die Inseln im Nordosten der Ägäis sind so verschieden, dass sie sich kaum unter einen gemeinsamen Nenner bringen lassen: Schon seit der Altsteinzeit (20.000 Jahre vor Christus) ist Thasos bewohnt. Damals war die Insel noch mit dem Festland verbunden, heute liegt sie nur wenige Kilometer vor Kavala auf dem Festland, das ebenfalls bei Kreuzfahrten in der Nordägäis angelaufen wird. Berühmt sind in Kavala das Aquädukt (Kamares) und das Kastell aus byzantinischer Zeit. In Thasos Stadt, auch Liménas genannt, erstreckt sich direkt hinter dem Hafen die Agora mit ihren vier hellenistischen und römischen Säulenhallen. Auf dem Ausflugsprogramm steht zudem die Akropolis von Palaiokastro, die auf einem Hügel direkt bei Liménas liegt und einen schönen Blick über Stadt, Land und Meer bietet. Bei einer Landpartie auf Thasos sehr sehenswert sind die antiken Bergdörfer und die Steinbrüche auf der Halbinsel Aliki. Weit im Osten, nur in geringer Entfernung zur türkischen Küste und zu Izmir, liegt die vielgerühmte, drittgrößte griechische Insel Lesbos. Sappho, die bedeutendste Lyrikerin des klassischen Altertums, lebte im 7. Jhd. vor Chr. in der Inselhauptstadt Mytilini. Auf der antiken Stadt wurde das moderne Mytilini errichtet, das heute bei Kreuzfahrten angelaufen wird. Lesbos ist eine besonders fruchtbare Insel, die sich durch ihr vielfältiges Landschaftsbild auszeichnet. Die Schönheit der Insel wurde von den Osmanen ebenso gepriesen wie von Reisenden aus dem alten Rom. Wer bei seiner Kreuzfahrt nach Lesbos etwas von dieser Schönheit sehen möchte, bucht eine Busfahrt, zum Beispiel in den fruchtbaren Osten der Insel, der von den zwei Bergen Lapetymnos und Olympos beherrscht wird. Lesbos ist berühmt für seine Olivenbäume, es gibt mehrere Millionen davon auf der Insel.


Höhepunkte

  • Thessaloniki und sein Weißer Turm
  • Die Rotonda, ein Ziegelsteinrundbau aus dem 4. Jahrhundert
  • Shoppen in der quirligen Haupstadt Makedoniens
  • Ein Ausflug nach Dion am Fuß des Olymp
  • Thasos Stadt, die Agora in Liménas genannt und die Akropolis von PalaiokastroLesbos und seine vielfältige Landschaft


Inselwelt der Kykladen

Einst nannte man sie „Perlen von Hellas“, die in der südlichen Ägäis liegenden Kykladen, die zu den beliebtesten Reisezielen in Europa gehören. Gerühmt werden die im „kyklos“ (griechisch für Kreis) um die heilige Insel Delos liegenden Inseln heute für ihre malerischen Dörfer und Strände. Besonders Tinos, Mykonos, Ios, Naxos und Santorin sind in den Sommermonaten Anziehungspunkte von Reisenden aus aller Welt. Die grüne Insel Tinos, die sich an die nördlichste Kykladeninsel Andros anschließt, besitzt über 1000 Kapellen und Kirchen, weshalb sie in die 1960er Jahren zur heiligen Insel erklärt wurde. Heute ist Tinos ein bedeutender Wallfahrtsort von orthodoxen Pilgern. Schon bei der Ankunft in Tinos-Stadt, einem sonst typischen Städtchen der Kykladen mit engen Straßen, die von weißen Häusern gesäumt werden, fällt die Panagia Evangelistria auf, ein prächtiger Bau, der eine wundertätige Ikone beherbergt, die Panagia Megalochori (dt.: die große Freude). Gefunden wurde die 850 Jahre lang verschollene Ikone 1823 nach den Anweisungen einer Nonne. Schon bald wurden der Ikone Wunderkräfte zugesprochen. In der Krypta, wo man sie fand, gibt es eine Quelle, der man heilende Wirkung zuspricht. Unterhalb der Kirche befindet sich ein archäologisches Museum mit Fundstücken, die zum Teil aus dem 8. Jhd. v. Chr. stammen. Doch auch sonst lohnt sich eine Entdeckungstour auf Tinos: Es gibt weit über 1000 Taubenhäuser aus der venezianischen Zeit auf der Insel, in denen man früher Brieftauben hielt, schließlich war Tinos so eine Art Hauptpostamt, von dem aus Nachrichten mit Brieftauben in alle Welt verschickt wurden. Sehenswert ist auch das Moni Kechrovouniou, eines der größten Klöster Griechenlands. Die beliebteste der Kykladeninseln ist Mykonos, eine eigentlich karge Felseninsel. In der griechischen Mythologie heißt von ihr, sie sei entstanden, als Herakles Riesen ins Meer warf, die daraufhin zu Steinen erstarrten. Zum Publikumsmagneten in der Ägäis wurde Mykonos vor allem durch die feinsandigen Strände. Mykonos-Stadt, das sich auch Chóra nennt“, ist ein lebendiges und wunderschönes Hafenstädtchen, das zum Bummeln und Ausgehen einlädt. Falls Sie einen Strandtag eingeplant haben, fahren Sie man am besten mit einem Taxiboot an die Südküste der Insel. Und wer Kultur sucht, findet hier einen der reichsten Orte Griechenlands: Delos, die nur zwei Kilometer entfernte Nachbarinsel von Mykonos, war in der Antike das kulturelle und religiöse Zentrum der Ägäis. Heute ist die unbewohnte Insel eine der wichtigsten Ausgrabungsstätten und Museen Griechenlands. Der griechischen Mythologie nach hat Leto auf Delos die Götter Artemis und Apollo geboren. Schon 1000 v. Chr. wurde Delos deshalb zu einem Kultort und einer bedeutenden Pilgerstätte mit Tempeln, Kunstwerken und einem Theater für 5500 Zuschauer. Südlich von Mykonos werden von Kreuzfahrtschiffen die Kykladeninseln Paros und Naxos angelaufen. Auch Paros ist eine beliebte Urlaubsinsel mit wunderschönen Stränden. Als schönster Ort der Insel gilt das Bergdorf Lefkes, das im Mittelalter die Hauptstadt von Paros war. Wer auf Paros einen ganz besonderen Ausflug machen will, fährt zu den vier Kilometer von der Hauptstadt entfernten Marmorbrüchen von Maráthi, wo der „Lychnites“, der leuchtende Marmor von Paros gebrochen wurde, der die Insel weltbekannt machte. Die antiken Schächte kann man begehen – feste Schuhe und eine Taschenlampe vorausgesetzt. Marmor ist übrigens auch heute noch eine Exportschlager von Paros, er wird jedoch an anderer Stelle gebrochen. Auf Naxos, der größten Insel der Kykladen wird ebenfalls bis heute Marmor abgebaut, doch die Insel gehört zu den Orten, wo Marmor auch zuerst eingesetzt wurde. Schon bei der Hafeneinfahrt setzt Naxos reizvolle Blickpunkte: Auf einer Halbinsel steht das Portal des unvollendet gebliebenen des Apollon-Tempels; überragt wird Naxos-Stadt von einer Burganlage; im Hafen Reihen sich Cafés und Tavernen aneinander. Schöne Strände gibt es auf Naxos überall, Zitrusbäume und Olivenhaine prägen die Landschaft.

Die Highlights bei einer Kreuzfahrt zu auf den Kykladen

- Tinos, seine Panagia Evangelistria und ihre wundertätige Ikone

- Die Taubenhäuser auf Tinos

- Verbringen Sie einen Strandtag an einem der berühmten Strände von Mykonos

- Besuchen Sie Delos, die nur zwei Kilometer entfernte Nachbarinsel von Mykonos war in der Antike das kulturelle und religiöse Zentrum der Ägäis.

- Paros mit dem wunderschönen Bergdorf Lefkes und seinen berühmten antiken Marmobrüchen

- Nexos, seine malerischen Berge und Täler und das Portal des Apollon Tempels.

Inseln des Dodekanes

Die Inseln des Dodekanes liegen in der südlichen Ägäis vor der türkischen Küste, wo es bis weit in den Herbst hinein trocken und heiß bleibt. Von Urlaubern werden die wunderschönen Strände der Dodekanes geschätzt, aber auch sonst haben die Inseln eine Menge zu bieten: Patmos, die nördlichste Insel des Dodekanes, ist zwar nicht sehr groß, gilt jedoch als eine der wichtigsten Inseln der Ägäis. Der Grund dafür ist der Evangelist Johannes, der 95 n. Chr. auf die Insel verbannt worden sein soll und dort die Offenbarung erfahren haben soll. Seit fast 1000 Jahren gibt das für orthodoxe wie römisch-katholische Christen bedeutende Johanneskloster auf Patmos, das mit seiner Bibliothek seit 1999 Weltkulturerbe der UNESCO ist. Die Höhle der Apokalypse oder auch einfach „Johannesgrotte“, in der er Johannes der Sage nach seine Weltuntergangsvisionen hatte, befindet sich in der im Jahr 1090 gebauten Kirche Agia Anna und ist eines der wichtigsten Heiligtümer der griechisch-orthodoxen Kirche. Kos, die zweitgrößte Insel des Dodekanes, wurde ebenfalls durch eine Person berühmt, die ein paar Jahrhunderte vor der Zeit des Evangelisten Johannes lebte: Hippokrates von Kos wurde so in etwa 460 v. Chr. geboren und starb 370 v. Chr., schon zu seinen Lebzeiten wurde er sehr verehrt, er war der berühmteste Arzt des Altertums. Heute gilt er uns als Begründer der Medizin als Wissenschaft. Auf Kos gibt es eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten aus hellenistischer, römischer, byzantinischer und venezianischer Zeit. Unweit von Kos-Stadt befindet sich eine der berühmten Kultstätten Griechenlands, das Asklepieion von Kos, in dem nach den Methoden von Hippokrates ab dem 4. Jhd. v. Chr. Kranken geholfen wurde. Die größte Insel des Dodekanes ist Rhodos. Ihren Namen erhielt Rhodos nach Poseidons Tochter, der schönen Nymphe Rhode, in die sich der Sonnengott Helios verliebt hatte und die er später zur Frau nahm. Die Gründerväter von Rhodos waren der griechischen Mythologie nach ihre Söhne Kameiros, Ialysos und Lindos. Helios widmeten Einwohner von Rhodos 292 v. Chr. vermutlich am Hafen von Rhodos-Stadt eine Statue, nachdem sie ihre Insel gegen das Heer des Diadochen Demetrios verteidigen konnten. Die gigantische Statue ist als eines der sieben Weltwunder der Antike in die Geschichte eingegangen, wurde jedoch schon einige Jahrzehnte nach ihrer Fertigstellung bei einem Erdbeben zerstört. Besichtigen kann man den berühmten Koloss von Rhodos also nicht, doch dafür gibt es auf der Insel andere große Attraktionen. Von Kreuzrittern des Johanniterordens wurde die berühmte Altstadt von Rhodos errichtet. Vom Großmeisterpalast über die Ritterstraße, in der sich die ehemaligen Unterkünfte der Johanniter aneinanderreihen, bis zur Suleiman-Moschee gibt es hier vieles zu sehen und zu entdecken. Wer nur für einen Tag auf Rhodos ist, sollte sich die Besichtigung der Altstadt nicht entgehen lassen, auch wenn es auf Rhodos wunderschöne lange Sandstrände gibt, die zu einem Sonnentag einladen.

Die Highlights bei einer Kreuzfahrt zu den Inseln des Dodekanes

- Patmos, das berühmte Johanneskloster und die „Johannesgrotte“

- Besichtigen Sie auf Kos eine der berühmten Kultstätten Griechenlands, das Asklepieion von Kos, in dem nach den Methoden von Hippokrates ab dem 4. Jhd. v. Chr. Kranken geholfen wurde.

- Flanieren Sie auf Rhodos durch die berühmte Altstadt, besichtigen Sie den Großmeisterpalast und die Ritterstraße.

Kreta

Die größte der griechischen Inseln ist Kreta, mit den ihr vorgelagerten Inseln bildet sie den südlichsten Ort Europas. Besiedelt wurde Kreta schon vor 130.000 Jahren, ihre große geschichtliche Bedeutung erlangte die Insel jedoch ab dem dritten Jahrtausend v. Chr., weil sie in der minoischen Zeit die erste europäische Hochkultur hervorbrachte. Für Kreuzfahrten gibt es auf Kreta gleich mehrere Stationen: Angelaufen wird natürlich Iraklion oder auch Heraklion, die größte Stadt von Kreta, in der ein Besuch des Archäologischen Museums mit seinen weltweit bedeutenden Exponaten minoischer Kultur einzigartige Einblicke gibt. Ganz in der Nähe von Heraklion kann man den Palast von Knosos besichtigen, der im 1900 v. Chr. errichtet und erst 1878 wiederentdeckt wurde. Der Palast soll Sitz des Königs Minos gewesen sein und bestand aus 1300 Räumen auf einer riesigen Fläche. Ebenfalls sehenswert sind in der Umgebung von Heraklion der Tempel von Anemospilia und die Nekropole Fourni. Eine malerische Stadt und weitere Station von Kreuzfahrtschiffen auf Kreta ist auch Chaniá im Westen der Insel. Die wunderschöne Altstadt des schon seit der Zeit der Minoer besiedelten Chaniá lädt zu einem Spaziergang ein. Sehenswert ist besonders das Splántza-Viertel. Von Chaniá aus empfiehlt sich jedoch vor allem ein Ausflug in die wilde Natur Korsikas: Nur 44 Kilometer von Caniá entfernt liegt an der Südküste Westkretas eine der längsten Schluchten Europas, die Samariá-Schlucht. Sie gilt als landschaftlicher und touristischer Höhepunkt Kretas und ist heute ein Nationalpark. Auch Rethymno, die drittgrößte Stadt Kretas wird von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Hauptattraktionen sind die Altstadt und der wunderschöne Sandstrand vor den Toren der Stadt. Wer einmal etwas Besonderes unternehmen möchte, mietet sich in Rethymno oder Heraklion ein Auto und fährt ins Ida-Gebirge. Etwa zwanzig Kilometer südlich von Anogia erreichen Sie nach einem kurzen Spaziergang die Idäische Grotte, die als Zufluchtsort des kretischen Zeus gilt, der hier seine Kindheit und Jugend verbracht haben soll. Der Sage nach hat Rhea ihren Sohn Zeus, den sie in der Dikteon-Höhle gebar, vor seinem Vater Kronos in der Grotte in Sicherheit gebracht. Die Idäische Grotte diente lange als Kultstätte und man hat viele Weihgaben gefunden, die heute im Archäologischen Museum von Heraklion gezeigt werden.

Die Highlights bei Kreuzfahrten nach Kreta

- Heraklion, das Archäologische Museum und der Palast von Knosos

- Chaniá und seine wunderschöne Altstadt

- Die Samariá-Schlucht an der Südküste

- Tipp: Unternehmen Sie auf eigene Faust einen Ausflug zur Idäischen Grotte